Sa., 29. Okt. | Fazioli Raum bei GSI Architekten AG

TRIO 99

KAMMERMUSIK Dominic Chamot - Fazioli F278 Eoin Ducrot - Violine Alfredo Ferre Martinez - Violoncello PROGRAMM Fanny Hensel Mendelssohn - Klaviertrio d-Moll op. 11 Maurice Ravel - Klaviertrio a-Moll für Violine, Violoncello und Klavier
TRIO 99

Zeit & Ort

29. Okt. 2022, 18:30
Fazioli Raum bei GSI Architekten AG, Lagerhaus, Davidstrasse 40, 9000 St. Gallen

Programm

PROGRAMM

FANNY HENSEL MENDELSSOHN (1805-1847) - Klaviertrio d-moll op. 11   

MAURICE RAVEL (1875-1937) - Klaviertrio a-Moll für Violine, Violoncello und Klavier

TRIO 99

Preisträgern des ORPHEUS Swiss Chamber Music Competition 2020

DOMINIC CHAMOT - Biographie

Der Pianist Dominic Chamot wurde 1995 in Köln geboren. Preisgekrönt und vom Publikum gefeiert, ist seine rege und höchst facettenreiche Aktivität als Solist und Kammermusiker längst kein Geheimtipp mehr.

Trotz seines jungen Alters gewann er bereits mehr als zwei Dutzend Preise und Auszeichnungen und gehört damit zu den erfolgreichsten Pianisten seiner Generation.

Zuletzt erregte Chamot im Jahr 2019 mit zwei ersten Preisen und einem zweiten Preis bei internationalen Klavierwettbewerben in Deutschland, Italien und Spanien europaweites Aufsehen. Daraufhin folgte 2020 sein kurzfristiges Einspringen für Hélène Grimaud, was die Presse zu Lobpreisungen veranlasste und ihn ins internationale Rampenlicht beförderte. Seitdem ist er regelmässig auf den grossen Bühnen der Welt zu hören.

Doch bereits als Jugendlicher machte er eine Karriere als „Nachwuchs-Talent“: Im Alter von nur 12 Jahren wurde er im Pre-College-Cologne der HfMT Köln in die Klasse von Prof. Sheila Arnold aufgenommen, die ihm entscheidende musikalische Impulse gab.

Schon bald folgten internationale Preise in Berlin, Zwickau, Enschede, Weimar, Köln etc. und Konzerte in Sälen wie der Berliner und Kölner Philharmonie, dem Wiener Musikverein und weiteren.

Chamot entschied sich jedoch dafür, sich zunächst dem Trubel des Konzertierens zu entziehen um beim berühmten Pädagogen Claudio Martinez-Mehner in Basel zu studieren und dort sein Spiel zu verfeinern.

Sein Bachelor- sowie sein Masterstudium (Specialised Performance – Solist) schloss er jeweils mit Höchstnote und Auszeichnung ab.

In dieser Zeit entwickelte sich sein Ruf als vielseitiger Künstler, welcher ihn zu stets wachsenden Engagements auf verschiedensten Gebieten führte.

So spielte er zuletzt 2018 gleich mehrmals in der Berliner Philharmonie, konnte einige der exklusivsten Stipendien der Schweiz gewinnen und wurde vom WDR Sinfonieorchester eingeladen als Solist in der Kölner Philharmonie aufzutreten. Nach diesen Erfolgen folgten gleich weitere Einladungen von Orchestern deutschlandweit. In New York begeisterte er mit seinem Auftritt in der Steinway Hall im Rahmen des „Classical Bridge Festival“.

Auch als Kammermusiker und Begleiter ist er viel gefragt: Er wird regelmässig zu Kammermusikfestivals eingeladen, arbeitete während seiner Studienzeit für das Theater Basel als Korrepetitor und wurde sogar für zwei Produktionen als musizierender Schauspieler eingesetzt.

Dominic Chamot war in den Jahren 2011 bis 2014 Stipendiat der „Jürgen Ponto-Stiftung“ und der "Deutschen Stiftung Musikleben". Momentan erhält er der Studienpreis des Migros-Kulturprozent und 2020 wurde er für das Stipendium der Lieven Piano Foundation ausgewählt.

Pianist und Kritiker Hannes Sonntag beschreibt ihn so: Dominic Chamot erschafft jenes nachhaltige emotionale Erlebnis, um dessentwillen allein wir letztlich Musik machen oder hören!

EOIN DUCROT - Biographie

Der Ire Eoin Ducrot ist einer der viel versprechenden Geiger seiner Generation. So hat er kürzlich den 3. Preis beim renommierten Zürcher Wettbewerb „Rahn Musikpreis“ erhalten. 2017 erhält er als 17-Jähriger eine wunderbare Kritik als Debütant im 2. Konzert für Violine und Orchester „Voice“ des modernen Komponisten Sam Perkin, der dieses Werk Eoin gewidmet hat.

Eoin spielt im Duett mit der Pianistin Chiara Opalio, mit welcher er den 1. Preis beim HSM Duo-Wettbewerb gewonnen hat. Als 1. Geige des „Opalio Quintet“ hat er 2018 das Finale der International Chamber Music Competition von Pinerolo erreicht und den 2. Preis beim Orpheus-Wettbewerb in Bern erhalten. Des Weiteren spielte er an verschiedenen renommierten Festivals wie dem Engadin Festival, dem Kammermusikfestival in Adelboden sowie am Mezzano Romantica in Mezzano di Primiero.

Zurzeit absolviert Eoin den Specialised Soloist Master unter Prof. Raphael Oleg sowie den Quartett Master unter Prof. Rainer Schmidt an der Hochschule für Musik in Basel.

ALFREDO FERRE MARTINEZ - Biographie

Alfredo Ferre begann das Cellostudium unter Francisco Pastor, Rafal Jeziersky und María Casado, bevor er in der Escuela Superior de Música Reina Sofía in die Klasse von Natalia Shakhovskaya und Michsal Dmochowsky und später Ivan Monighetti aufgenommen wurde. 2015 wurde ihm der von der Königin Sofia der Preis des aussergewöhnlichsten Studenten der Celloklasse überreicht.

Momentan studiert er im Studiengang Master Performance an der Musik-Akademie Basel bei Ivan Monighetti und Sol Gabetta. Er nahm an Meisterkursen bei Franz Helmerson, Truls Mork, Julius Berger, Gary Hoffman, Jerome Pernoo, Jens Peter Maintz und Nataila Gutman teil.

Er spielte bereits in der National Hall of Spain, dem Royal Theater in Madrid, Liceu in Barcelona, Palau des les Arts, ADDA in Alicante, der National Hall in Zagreb (Vatroslav Lisinski), sowie in der National Hall der Dominikanischen Republik (Carlos Piantini), und er nahm teil an Festivals wie Verbier, Kronberg Academy in Deutschland, Encuentro de música de Santander oder “Conques, La lumiere du Roman”, in Frankreich.

Er spielte zusammen mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Günter Pichler, Juanjo Mena, Gordan Nikolic oder Pablo González, und führte einige der wichtigsten Cellokonzerte mit u.a. dem Kroatischen Radio Symphony Orchestra, Lüneburger Bachorchester, Zagreb Soloist Ensemble, dem Queen Sofia Academy Orchestra, Elche Symphonic Orchestra, und Juan Pablo Duarte Orchestra in Santo Domingo auf.

Unter seinen Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben sollen vor allem der erste und vier Sonderpreise beim internationalen Wettbewerb Antonio Janigro in Zagreb genannt werden, und die „Jean Nicolas Firmenich“-Preise am Festival von Verbier.

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