Sa., 26. Feb.

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Fazioli Raum bei GSI Architekten

STEVE DAVISLIM - TENOR

LIEDER & WORTE Steve Davislim - Tenor Claire Pasquier - Fazioli F278 Matthias Flückiger - Moderation PROGRAMM Franz Schubert - Winterreise D.911

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STEVE DAVISLIM - TENOR

Zeit & Ort

26. Feb., 18:30

Fazioli Raum bei GSI Architekten , Davidstrasse 40, 9000 St. Gallen

Programm

PROGRAMM

Franz Schubert - Winterreise D 911, op. 89 von Wilhelm Müller

«Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus». Mit dieser Zeile beginnen Wilhelm Müllers Wanderlieder des Dichters Wilhelm Müller, die Franz Schubert 1827 zu seiner Winterreise vertont hat. Diese Reise folgt dabei keinem stringenten Handlungsablauf, viel mehr sind es 24 besungene Sinneseindrücke und Assoziationen, die hier in Musik gesetzt sind.

Dass Müller die Rolle eines Waldhornisten angedichtet hat, verschafft dem australischen Tenor Steve Davislim einen speziellen Bezug zur Winterreise. Immerhin begann er seine eigene Ausbildung als Hornist,ehe er Gesang studierte. Seine Karriere führte ihn unter anderem an die Metropolitan Opera New York, an die Scala di Milano und an die Deutsche Oper Berlin.

Trailer 1: "Die Post" aus Winterreise - Schubert

Trailer 2 : Schubert Highlights aus dem  Liederabend mit Steve Davislim : 6. Januar 2019

Eintrittspreis inkl. anschliessendem Apéro: CHF 48.- / Mitglieder CHF 38.-

Türöffnung         18.00

Konzertbeginn 18.30

Apéro           ca. 20.00

Schluss        ca. 21.00

Dinner im Restaurant Lagerhaus für angemeldete Gäste ab ca. 21.00

KONZERT & DINNER

So exquisit es aus dem Fazioli-Flügel klingt, so exquisit duftet es aus dem Buchenholzgrill des Restaurants Lagerhaus an derselben Adresse. Dort werden jeweils exklusiv für die Konzertbesucherinnen und -besucher, im Anschluss an die Veranstaltung, Drei-Gang-Menüs für 45 Franken angeboten. Die Platzzahl ist auf 20 begrenzt.

https://www.opus278.ch/reservation-concert-dinner

STEVE DAVISLIM - Biographie

Der australische Tenor Steve Davislim begann seine musikalische Ausbildung als Hornist und studierte später Gesang bei Dame Joan Hammond, Gösta Winbergh und Neil Shicoff sowie in der Liedklasse von Irwin Gage und am Internationalen Opernstudio Zürich.

1994 bis 2000 sang Steve Davislim als Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich Partien wie Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Steuermann (Der fliegende Holländer, Tamino (Die Zauberflöte, Ferrando (Cosi fan tutti), Camille (Die lustige Witwe) und Don Ottavio (Don Giovanni) sowie den Prinzen in Heinz Holligers "Schneewittchen". Am Dirigentenpult standen dabei u. a. Franz Welser-Möst, Adam Fischer und Nikolaus Harnoncourt.

Ein Markstein seiner Karriere bildete sein Engagement als Idomeneo bei der Saisoneröffnung der Mailänder Scala 2005. An diesem Haus übernahm Steve Davislim zwei Jahre später auch die Tenorpartie der Protagonist in der Uraufführung von Vacchis "Teneke". 2008 und 2009 gab der Tenor seine Debüts an der Metropolitan Oper New York sowie an der Chicago Lyric Opera, jeweils in "Die Entführung aus dem Serail". Er war außerdem als Webers Max „Der Freischütz“ unter Thomas Hengelbrock in Baden Baden, sowie beim Lucerne Festival, als Martinüs Michel (Juliette), Mozarts Tito (La clemenza di Tito in Dresden sowie als Strauss' Flamand (Capriccio) unter Christian Thielemann zu erleben. Weitere Opernengagements der vergangenen Saisonen umfassen die Partien Baron Kronthal (Der Wildschlitz) in Dresden, Tom Rakewell (The Rake's Progress) in Hamburg und an der Finnischen National Opera und Tamino (Die Zauberflöte) in Dresden, La Scala und Tokio.

Als international vielgefragter Konzertsänger ist Steve Davislim mit dem bedeutendsten Orchestern in Europa, den USA und Australien aufgetreten und hat dabei mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Sir Colin Davis, Sir John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Alan Gilbert, Bernard Haitink, René Jacobs, Armin und Philippe Jordan, Lorin Maazel, Marc Minkowski, Sir Roger Norrington, Sir Antonio Pappano, Sir Georg Solti, William Christie, Heinz Holziger, Marcello Viotti und Philippe Herreweghe zusammengearbeitet. Mit Szymanowskis "Lied der Nacht" war er in der Saison 2009/10 unter Pierre Boulez auch Gast der Wiener Philharmoniker in Wien und später mit Valery Gergiev im Edinburgh Festival und mit Peter Eötvös in Köln.

Zu den wichtigsten Konzertprojekten des Tenors zählten zuletzt Aufführungen von Beethovens 9te Symphonie u. a. mit dem London Symphony Orchestra unter Bernard Haitink sowie unter Andres Orozco-Estrada bei der Styriarte Graz und bei den Salzburger Festspielen 2016 sowie in Paris, Baden Baden und Leipzig unter Andris Nelsons und Sir Simon Rattle.  Er sang zudem Hans Zenders Fassung von Schuberts “Die Winterreise” mit Teodor Currentsis in Perm und Moscow, in Beethovens "Missa solemnis" beim Rheingau Musik Festival 2016 unter Andres Orozco-Estrada und in Baden Baden und i.d. Berliner Philharmonie, in Mendelssohns "Elias" in Leipzig und" Lobgesang" in Dresden, in Bruckners "Te Deum" unter Riccardo Muti in Chicago, in Alfred Schnittkes "Faust Kantate" im Musikverein und München sowie in Brittens" War Requiem" in Philadelphia mit Charles Dutois.

Zukünftige Projekte umfassen Liederabende in der Elbphilharmonie mit Malcolm Martineau, Australien und Asien, Beethovens Missa Solemnis“ mit René Jacobs auf Tournee mit CD Aufnahme, Elias“ unter Thomas Hengelbrock in der Tonhalle Zürich, Dvoraks "Stabat mater" in Berlin mit Christoph Eschenbach, „Das Klagende Lied“ mit Simone Young in Sydney, Mendelssohns „Walpurgisnacht“ mit Orozco-Estrada in Leipzig und Schumanns „Faust Szenen“ in Paris.

Die Diskographie des Sängers enthält u. a. Brahms‘ RINALDO/ Michel Plasson (EMI), Holligers SCHNEEWITTCHEN (ECM), Beethovens CHRISTUS AM ÖLBERGE, Mozarts REQUIEM (Opus 111), Tippetts A CHILD OF OUR TIME/Colin Davis (LSO Live), Rossinis PETITE MESSE SOLENNELLE, Martins VIN HERBÉ, Händels MESSIAS mit dem Bayerischen Rundfunk Chor, Haydns SCHÖPFUNG (Harmonia Mundi) und Martinus JULIETTA/Charles Mackerras (Supraphon). Mit Melba: Richard Strauss‘ Orchesterlieder/Simone Young, Saint-Saens’ Hélène und Nuit Persane, Brittens Folksongs, Schuberts Winterreise. Einige Aufnahmen mit DG: Händels LOTARIO, RODELINDA/Alan Curtis, Bach-Kantaten/Sir John Eliot Gardiner, Mozarts REQUIEM/Christian Thielemann etc.

http://www.stevedavislim.com/

CLAIRE PASQUIER - Biographie

Claire Pasquier ist seit über 20 Jahren als Musikerin erfolgreich tätig. Sie tritt solistisch als Pianistin auf, und war Preisträgerin verschiedener Kammermusik Wettbewerbe. Als Korrepetitoren genoss Sie Engagements an der Victoria State Opera in Melbourne, am English National Opera Studio und am Royal Opera House in London, an der English National Opera in Glyndebourne bei der Pariser Fondation Royaumont, beim Israeli Vocal Arts Institute Tel Aviv in Zusammenarbeit mit der New Israeli Opera und der Metropolitan Opera New York, am Theater St.Gallen und bei den Bregenzer Festspielen.

Heute arbeitet Claire Pasquier europaweit als freischaffende Pianistin und Begleiterin mit verschiedenen Ensembles und Sängern zusammen, u. a. mit dem Sinfonieorchester St. Gallen, den Wiener Symphonikern und den Musik Kollegium Wintherthur. In 2008 hat sie die Künstleragentur für private Anlässe und Konzerte“Absolutely Classical“ gegründet die sie finden können unter www.absolutelyclassical.ch.

MATTHIAS FLÜCKIGER - Biographie

Matthias Flückiger, Schauspieler und Regisseur, geboren 1965 in Biel-Bienne, studierte nach der Matura von 1987- 1991 Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellenden Kunst „Mozarteum“ in Salzburg, Österreich. Das Studium schloss er mit Auszeichnung ab. (s.u.)

Von 1991 bis 2001 war er Mitglied des Ensembles am Theater St.Gallen. Während dieser Zeit hatte er mehrere Gastengagements, u.a. in den USA, in Frankreich und in Deutschland. Seit 2001 ist er freischaffend tätig mit Engagements u.a. in den Sophiensäälen Berlin, am Theater Basel, Schlachthaus Bern, Theater Chur, Theater St.Gallen, Theater an der Winkelwiese Zürich, Theaterspektakel Zürich und seit 2015 regelmässig im Theater

«parfin de siècle», St. Gallen, dessen designierter Direktor er ist.

Beginn seiner Direktion: 1. Januar 2021.

https://www.matthiasflueckiger.ch/

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